Gefriertrocknen - Produkte

Gefriertrocknen - für welche Produkte?

Das Gefriertrocknen ist aus verfahrenstechnischer Sicht sehr aufwändig und zählt damit zu den teuren Trocknungsverfahren. Aus diesem Grund eignet sich das Gefriertrocknen in erster Linie für

  • Lebensmittel, bei denen es auf den Erhalt wertvoller sensorischer oder ernährungsphysiologischer Eigenschaften ankommt,
  • Prozesshilfsstoffe wie Mikroorganismen oder Enzyme, die aktivitätsverlustfrei haltbar gemacht werden sollen,
  • diätetische, kosmetische oder pharmazeutische Präparationen, die durch das Trocknen keinen (thermisch bedingten) Wirkstoffverlust erfahren,
  • analytische Präparationen oder Standards, deren Inhaltsstoffe sich durch das Trocknen nicht verändern dürfen.

Beispiele:

Sondermilch-Trockenprodukte mit besonderen ernährungsphysiologischen Eigenschaften wie Colostrum und Stutenmilch

Erhalt von Immunstoffen, Hormonen, Wachstumsfaktoren, Vitaminen, bioaktiven Proteinen sowie der Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe

Früchte wie Aprikosen, Erdbeeren, Himbeeren, Pfirsiche

Herstellen eines Aromakonzentrats der frischen Frucht (Fruchtpulver, Granulat, Fruchtstücke) als Zutat für hochwertige Konditorwaren, Süßwaren, Backwaren, Schokoladen, Pralinen, Riegel

Pilze, Gewürze und Kräuter

Herstellen eines Trockenprodukts, welches nach dem Wiederbefeuchten dem frisch geernteten Produkt in Farbe, Geschmack und Konsistenz ebenbürtig ist

Milchsäurekulturen

Herstellen einer Trockenkultur, welche nach dem Wiederbefeuchten die Stoffwechselaktivität der frisch fermentierten Kultur zeigt

Collagen

Herstellen eines Trockenpräparats bei vollem Erhalt der nativen Proteinstruktur

Heilpflanzen

Herstellen eines Trockenpräparats bei vollem Erhalt der Wirkstoffe